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Nachdem
das zweijährige
Projekt VBOP ( Vertiefte
Berufsorientierung und Praxisbegleitung an Hauptschulen ) im Sommer
2010 sehr
erfolgreich abgeschlossen wurde, konnte Dank des finanziellen
Engagements des
Landkreises Wesermarsch sowie der Agentur für Arbeit in Oldenburg
eine
Neuauflage des Projekts, jetzt unter dem Namen –Vertiefte
Berufsorientierung
und Berufsstartbegleitung an der HRS Rodenkirchen (VBOB)
erreicht werden.
Die
konzeptionellen Vorgaben,
auf die sich die Auftraggeber (Landkreis und Agentur für Arbeit)
sowie das
Bildungswerk der Nds. Wirtschaft gGmbH ( BNW
) verständigt haben, sind festgeschrieben und werden seit Beginn
des
Schuljahres 2010 für die Dauer von zwei Jahren durchgeführt.
Die
Schüler, die sich in
dieser Praxisklasse befinden, werden an drei Tagen in der Woche die
Schule
besuchen und an den zwei verbleibenden Tagen in Praktikumsbetrieben
ihrer Wahl
ihre Praktika ableisten.
Nach
einem ausführlichen
Kompetenzfeststellungsverfahren, indem u. a. auch die beruflichen
Neigungen der
Schüler ausgelotet wurden, befinden sich ausnahmslos alle
Schüler im Praktikum,
zum einen, um sich beruflich zu orientieren und zum anderen, um auch
den
Praktikumsbetrieben zu zeigen, dass in Hauptschülern in
praktischer Hinsicht
mehr steckt, als allgemein angenommen.
Zielsetzung
ist es, wie auch
im abgelaufenen Projekt, dass die Schüler den Hauptschulabschluss
erreichen und
im Anschluss daran, direkt in Berufsausbildung einmünden.
Aufgrund
der sehr positiven
Erfahrungen aus dem vorherigen Projekt, aus dem sieben von elf
Schüler direkt in betriebliche
Berufsausbildung gelangten,
werden das sehr engagierte Lehrerkollegium der HRS Rodenkirchen sowie
der
Berufsstartbegleiter des BNW dieses Projekt gemeinsam durchführen.
Von
Seiten der Schule werden
wöchentlich mdst. 20 Unterrichtsstunden mit jeweils fünf
Unterrichtsstunden in
den Kernfächern Mathematik und Deutsch und die restlichen
Unterrichtsstunden in
Fächern, wie Biologie, Englisch, GSW, Sport und Hauswirtschaft
durchgeführt.
Im
Sommer 2012 sollten die
Schüler, durch eine schriftliche sowie mündliche
Prüfung, den
Hauptschulabschluss erreichen.
Die
Tätigkeit des
Berufsstartbegleiters erstreckt sich auf Vermittlung sowie Betreuung in
Praktika.
Er
erstellt gemeinsam mit
dem Klassenlehrer und den Eltern individuelle Förderpläne
für die Schüler und
ist darüber hinaus als Bindeglied zwischen Schule, Elternhaus,
Praktikumsbetrieb sowie dem Schüler aktiv.
Die
Elternarbeit stellt
mittlerweile einen Schwerpunkt seines Handelns dar. Auf Wunsch der
Eltern sowie
bei Bedarf, werden Hausbesuche abgehalten, um evtl. aufkeimende
Probleme
bereits bei ihrer Entstehung zu mildern. Diesbezüglich wird auch
gerne die
Unterstützung des Jugendamtes in Anspruch genommen.
Jetzt,
nachdem alle Schüler
in den Praktikumsbetrieben angekommen sind, werden die
Praktikumsbesuche
durchgeführt. Die daraus zu resultierenden Schlüsse werden
dann bezüglich der
künftigen Planungen mit den Schülern berücksichtigt.
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